Tipps zum Motorradfahren im Winter

Motorradreise im Winter durch die USA

Eine Motorradtour im Winter – das spricht in hiesigen, mitteleuropäischen Gefilden eher wenige Biker an.

In den USA jedoch kommen Motorradfans in einigen Regionen das gesamte Jahr über in den Genuss atemberaubender Motorradtouren – also auch im Winter.

Mit dem Motorrad im Winter durch die USA

Besonders prädestiniert sind natürlich die eher südlichen Regionen der Vereinigten Staaten, die selten oder gar nicht mit Frost oder Schnee in Berührung kommen.

Eine Region, die sich als Startpunkt für sowohl kurze als auch ausgedehnte USA-Motorradtouren anbietet, ist Florida. Mit Orlando, Daytona Beach, Fort Lauderdale, Jacksonville, Pensacola oder Miami zeichnen sich sechs Orte in Florida als Startpunkt und Übernahmeort eines gemieteten Motorrades aus.

Wer sich für eine Motorradtour in und um Florida entscheidet, kann abwägen, ob die Route schwerpunktmäßig entlang der Küste verlaufen oder ob es weiter gen Westen gehen soll. Mississippi, Louisiana oder Texas könnten mögliche Ziele lauten – mit Städten wie Houston, Dallas oder New Orleans. Jene Städte eignen sich ebenso als Startpunkt einer USA-Tour für alle, die das Motorradfahren im Winter nicht missen möchten.

Nicht nur die südöstlichen Gebiete des Landes sind im Winter beliebte Anlaufpunkte für einen Motorradurlaub.

Der Südwesten eignet sich durch die milden, teils warmen Temperaturen ebenso hervorragend für Kurztrips und auch ausgedehnte Touren. Kalifornien, Nevada, Utah oder auch Arizona bieten sowohl landschaftlich als auch von den Temperaturen her optimale Voraussetzungen. In Städten wie Las Vegas, Los Angeles, Phoenix oder San Diego gibt es die Möglichkeit, sich auf eine Maschine zu schwingen und die einmalige Weite der Regionen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu genießen. Vor oder nach einer Tour mit dem Motorrad bietet es sich zudem an, die eine oder andere Stadt zu erkunden – zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten in jeder von ihnen.

Bilder:
© Wegweiser: FloridaStock / Shutterstock
© Motorräder in Nevada: cate_89 / Shutterstock
© Phoenix Panorama: Dreamframer / Shutterstock

Warme Kleidung empfehlenswert

Obwohl die Gefahr in genannten Regionen relativ gering ist, auf Schnee und Eis zu treffen, kann es in Ausnahmefällen auch dort geschehen, dass die Fahrbahnen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vereisen.

Gerade morgens sollte man beim Motorradfahren im Winter der USA darauf achten, wie die Straßenverhältnisse sind. Ist es nicht sicher, gefahrlos mit dem Motorbike zu starten, sollte nach Möglichkeit so lange gewartet werden, bis einer gefahrlosen Tour nichts im Wege steht.

Zudem sollte man auch in der Winterzeit für den Notfall gerüstet sein und warme Kleidung im Gepäck haben. Generell ist die Frage nach der richtigen Motorradkleidung ein wichtiges Thema. Kritisch wäre es, eines Morgens in einer kühlen Region starten zu wollen und nicht die dafür notwendige Motorradbekleidung an Bord zu haben.

Wer friert, läuft Gefahr, unkonzentriert zu agieren – beim Motorradfahren ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Wer sich darauf einstellt und sorgsam seine USA-Motorradtour plant, kann problemlos das Motorrad im Winter nutzen – die Wahl der richtigen Reiseregion vorausgesetzt. Dabei sollte nach den persönlichen Wünschen entschieden werden, welche Region präferiert wird. Sowohl die Ostküste rund um Florida als auch der Südwesten der USA garantieren traumhafte Landschaften und das Gefühl unbegrenzter Freiheit. Überzeugen Sie sich selbst von den Möglichkeiten eines USA-Motorradurlaubs im Winter!

Bilder:
© Motorräder in Florida: Mia Karlsvard / Eagle Rider
© Downtown New Orleans: Werner Krug / Tourism Office New Orleans
© Südstaaten Haus: Tourism Office New Orleans

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