Arizona Bike Week

Alles zur Arizona Bike Week

In unserer Reihe der beliebtesten Bikerevents Nordamerikas darf eines nicht fehlen: Die Arizona Bike Week. In der Stadt Scottsdale, direkt am Stadtrand von Arizonas Hauptstadt Phoenix gelegen, ist diese seit 1996 beheimatet.

Obwohl das Event damit bereits über zwanzig Jahre besteht, zählt es nach wie vor zu den sich am meisten vergrößernden Motorradevents in den USA. Im motorradbegeisterten Arizona, gerade im Ballungsraum Phoenix, ist dies wenig verwunderlich. Inzwischen sind es viele Dutzende Aussteller, Verkäufer und Gastronome, die sich rund um das Event tummeln. Den Kern der Arizona Bike Week bilden natürlich dennoch die Motorräder selbst.

Viel los auf der Arizona Bike Week

Auf vielfältige Art und Weise werden diese während des zehntägigen Motorradfestivals in Szene gesetzt.

Bike-Shows, Rennen, Stunt-Shows, Demo- oder Charity-Touren stehen auf dem Programm. Besonders der Charity-Aspekt ist Veranstaltern und Teilnehmern wichtig. So wird täglich eine Rallye veranstaltet, dessen Erlös einem guten Zweck zukommt.

Besucht wird die Arizona Bike Week inzwischen von über einhunderttausend Besuchern jährlich.

Auch bei den Besucherzahlen wächst die Veranstaltung kräftig – noch vor wenigen Jahren waren es nur knapp die Hälfte, die das Spektakel live erleben wollten. Somit ist das Festival inzwischen mehr als ein Insidertipp in den USA – und bereit für Gäste aus aller Welt.

Zu sehen gibt es schließlich genug. Da das Event unter anderem von Harley Davidson präsentiert wird, lassen sich natürlich einzigartige Modelle des weltbekannten Motorradherstellers erspähen.

Und auch sonst besuchen viele unverwechselbare Motorräder und auch Fahrer/innen die Arizona Bike Week.

Abseits der Motorräder sorgt ein großes Rahmenprogramm für eine vielfältige Auswahl an Aktivitäten. Konzerte, zum Teil von Größen wie KoRn oder Alice Cooper, finden sich ebenso regelmäßig im Veranstaltungsprogramm, wie Parties auf und an den Straßen Scottsdales. Die Konzerte finden größtenteils im sogenannten Rockyard statt und gehen meist bis tief in die Nacht. Und auch in den bikerfreundlichen Bars und Restaurants auf und am Gelände kommen Besucher voll und ganz auf ihre Kosten.

Bilder:
© Arizona Bike Week

Charity, Rockmusik und Bergstraßen

Durch die geographische Lage in Arizona, das fast immer von guten Wetterbedingungen profitiert, erfreuen sich Biker/innen aus nah und fern am sommerlichen Klima.

Schon im März und April – den Monaten, in denen die Arizona Bike Week für gewöhnlich stattfindet, sind die Bedingungen für eine Motorradtour optimal. Allein die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten über die Bergstraßen Arizonas mit ihrem fantastischen Panoramen zu cruisen, ist schon einen Besuch der Region wert.

Die Arizona Bike Week ist – den eigenen Vorsätzen sei Dank – ein familienfreundliches Event.

Alle Besucher werden gleichwertig behandelt. Das Wort „VIP“ scheint eher ein Fremdwort zu sein.

Egal ob superreicher Businessmann, Angestellter oder Hilfsarbeiter – alle Besucher genießen ihr Hobby gemeinsam.

Dieser „Geist der Arizona Bike Week“ ist es wohl, der die Rallye über die Jahre so beliebt gemacht hat.

Wer sich selbst zwischen Mexiko und Grand Canyon von den Vorzügen des Festes überzeugen möchte, sollte die Reise frühzeitig planen. Es stehen zwar jeweils mehrere Campingplätze zur Verfügung – aufgeteilt in Plätze für Wohnmobile und Plätze für Zelte.

Jedoch sind aufgrund der immer größer werdenden Popularität der Veranstaltung die Plätze oft schnell ausgebucht. Dann gilt es, sich in Scottsdale oder Phoenix einzuquartieren. Beachtet werden sollte zudem, dass ein täglich anfallender Eintritt nötig ist – oder ein mehrtägiger Pass, der wesentlich preisgünstiger ist.

Alles in allem sind diese Eintrittspreise jedoch human gehalten und durch das große Angebot an Shows, Parties und Konzerten gerechtfertigt. Überzeugen Sie sich selbst von einem der spektakulärsten Motorradevents der Vereinigten Staaten!

Bilder:
© Arizona Bike Week

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